Videoeindrücke…

Hier ein kleiner Nachschlag zu unseren gestrigen Erlebnissen. Wir verbringen gerade einen lockeren Hafentag, wobei das nicht ganz stimmt. Michi ist schon wieder fleißig am Basteln. Er hat sich bereits das Getriebe vorgenommen und ist guten Mutes, dass es jetzt besser funktioniert. Endgültig wird das aber erst ein richtiger Test zeigen, den wir aber wohl erst Mittwoch machen können. Bis dahin lässt das aktuelle Tiefdruckgebiet hier ordentliche Windböen durchpfeifen. Wir bleiben lieber erst mal im Hafen.

Hier die Videos, mal sehen ob es klappt:

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Ein außergewöhnlicher Fördetag

Heute war es endlich soweit! Gestern noch heftig gebastelt und Just-In-Time für unseren Besuch zum Abendessen saubergemacht, heute schon unterwegs nach Dänemark – so viel zu unserem Plan. Wie so oft haben die Vorbereitungen heute noch mehr Zeit in Anspruch genommen als ursprünglich geplant. Wichtig war heute noch das Volltanken der Dieseltanks und das Nachfüllen unserer Wasservorräte.

Heute war gleichzeitig das einzige Zeitfenster, um nach Dänemark aufzubrechen. Ab morgen soll es für die nächsten drei Tage richtig kacheln. Gegen 15 Uhr haben wir bei recht ordentlichem Seitenwind abgelegt und prompt gab es Hafentheater und wir waren die Hauptdarsteller. Wir wollten ganz lässig mit dem Beiboot im Schlepp aus unserem Liegeplatz rausfahren, dabei hat sich dann ein Paddel unter einer Liegeplatzleine verfangen. Einzige sinnvolle Lösung: Beibootleine kappen! Nette Stegnachbarn haben dann unser Beiboot “gerettet” und wir haben es dann kurz darauf wieder übernommen.

Auf der Flensburger Förde gabs dann die nächste Überraschung. Der Wetterbericht sagte schon fünf Windstärken voraus, in Böen acht. Wir hatten aber den Eindruck, es waren eher acht Windstärken, in Böen fünf 🙂
Schnell waren wir an Solitüde und Glücksburg vorbei, haben dann aber beschlossen, lieber in den geschützten Flensburger Hafen zurückzukehren. Allerdings war uns der direkte Rückweg mit unserem Motorschub nicht möglich (da müssen wir uns nochmal drum kümmern). Wir wussten, dass der Wind nachts nachlassen sollte, dass wollten wir dann nutzen, um wieder nach Flensburg zu kommen. Daraus wurde dann teilweise eine Nachtfahrt. Gegen 1 Uhr haben wir an unserem Liegeplatz wieder angelegt.

Bettzeit, 04:20 Uhr, gute Nacht…

Wie geht es weiter?

Wir sind nun schon seit ein paar Tagen in Flensburg, es hat sich wieder einiges getan. Die Segel sind wieder alle angeschlagen und somit bereit für den geplanten Segeltörn in der nächsten Woche. Samstag haben wir uns als Starttermin vorgestellt. Was sagt der iPhone-Wetterbericht dazu? Hier der Screenshot:

Da haben wir ja mal wirklich wieder einen echten Glücksgriff gemacht. Das vorhergesagte Wetter ist ja wirklich nicht berauschend. Da nehmen wir uns nach der geplanten Bastelwoche unseren ersten Törn nach Dänemark vor und dann erwarten uns solche Aussichten. Naja, mal sehen was in den nächsten Tagen noch aus der Vorhersage wird. Heute haben wir nach dem Standardbesuch im Baumarkt unser neues Navigationsdisplay im Cockpit fertig installiert, Michi und ich haben die handwerklichen Aufgaben im Cockpit übernommen und Rudi das Einbinden in das Bordnetzwerk. Funktioniert! Wir sind wieder einen Schritt weiter!

Wir haben heute auch den neuen Teakholztisch im Cockpit für künftige gemütliche Abende eingebaut, den zweiten Wassertank gespült und gefüllt und zum Tagesabschluss noch die Rettungsinsel auf dem Deckshaus angeschraubt. Für den Fall der Fälle haben wir damit nun auch vorgesorgt, allerdings natürlich in der Hoffnung, dass sie nie benötigt wird.

Grüße aus Flensburg!

Wir sind wieder in Flensburg

Gestern am 9. April 2016 haben wir uns per Auto wieder auf den Weg nach Flensburg gemacht. Zwei Wochen auf der Southern Chancer liegen nun vor uns. In der ersten Woche ist geplant, die Southern wieder auf Vordermann zu bringen, danach wollen wir eine Woche segeln und die dänische Inselwelt in der Umgebung erkunden. Lässt man unsere letztjährige Deutschlandreise auf Flüssen und Kanälen mal außen vor, ist das somit unser erster Segeltörn mit unserer Ketsch seit der Überführung von Mallorca im Jahr 2007.

Zwischenstation auf der Fahrt war Stade in der Nähe von Hamburg, dort haben wir eine gebrauchte (aber natürlich unbenutzte) Rettungsinsel abgeholt. Der Kontakt mit dem Verkäufer war schon im Vorfeld sehr gut, und auch gestern hat alles geklappt. Von unterwegs mal kurz angerufen, ungefähre Ankunftszeit durchgegeben und wir wurden praktisch schon erwartet, als wir gegen 15 Uhr dort ankamen. Danke für die reibungslose Abwicklung, so muss es sein.

Für den weiteren Weg haben wir uns dann die Route mit der Elbfähre von Wischhafen nach Glückstadt ausgesucht. 16 Euro für Auto und uns drei Passagiere, dafür nochmal Elbfeeling und eine knapp halbstündige Überfahrt…hätte nicht gedacht, dass es so lange dauert. Vielleicht waren es aber auch nur 20 Minuten, habe nicht auf die Uhr geschaut.

Auf der Southern haben wir dann erstmal unsere neue Sprayhood und die Kuchenbude in Augenschein genommen – sieht echt gut aus! Der Motor ist auch gleich aufs erste Mal angesprungen und die Heizung hat auch gleich funktioniert. Dafür hat uns heute morgen unsere Kaffee-Padmaschine im Stich gelassen – müssen wir am Montag gleich Ersatz besorgen. Der Wasserhahn im Bad muss auch erneuert werden, aber wo der Baumarkt ist, wissen wir ja auch schon längst. Frühstück gabs im Hafenbistro “Backbord” und Abendessen in “Hansens Brauerei”.

Fortsetzung folgt…

Es hat sich wieder was getan…

Es gibt Neuigkeiten von unserer Southern Chancer. Die neue Sprayhood und die Kuchenbude sind fertig, danke Wolfgang. Gute Arbeit.

Wir werden das ab Samstag ja selber sehen, da sind wir zu dritt wieder alle an Bord. Zeit fürs Auswintern und nach getaner Arbeit dann auch für den ersten Törn des Jahres nach Dänemark. Wir freuen uns natürlich schon. Dann gibts auch wieder Neuigkeiten im Blog zu berichten. Bis dahin…

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Neues Homepage-Outfit

Southern-Icon_mit_Schatten_pngSo sieht es also jetzt aus. Nach rund 8 Jahren war mal wieder ein neues Erscheinungsbild für unsere Southern-Seite fällig. Und auch ein paar neue Beiträge hat es gegeben, nachdem seit unserer Ankunft in Flensburg im vergangenen Jahr hier nicht wirklich viel passiert ist.

Aber im April sind Michi, Rudi und ich ja wieder oben im Norden. Ich denke da wird es sicherlich wieder mal was zum Lesen geben.

Ansonsten…wie gefällt euch die neue Aufmachung? Die Kommentarfunktion müsste jetzt aktiv sein, allerdings gehen die Beiträge erst nach Check durch uns online – einfach mal ausprobieren, wir freuen uns. Einzige Einschränkung: Sollte es mit Spam überhand nehmen, dann müssen wir das wohl wieder ändern. Versuchen wir es mal.

Vortrag Deutschlandreise 2015

Es war einfach toll! Die Segelgemeinschaft in Dechsendorf war am 17.3.2016 mit rund 50-60 Personen fast bis zum letzten Platz gefüllt, danke dafür. Uns hat der Abend wirklich viel Spaß gemacht und eure Rückmeldungen waren durchweg positiv. Ich denke für viele (oder vielleicht sogar für alle) war es ein schöner Abend.

Eindrücke gab es von unserer letztjährigen Reise mit dem eigenen Segelboot von Erlangen bis nach Flensburg. Deutschland auf eigenem Kiel zu erleben und u.a. Main, Rhein, Mittellandkanal und Elbe von der Wasserseite kennenzulernen – es war ein besonderes Erlebnis. Mit Höhen und Tiefen – mit schönstem Wetter, heftigstem Starkregen, Getriebeproblemen im Hamburger Hafen – es war fast alles dabei. Nach rund viereinhalb Wochen war das Ziel Flensburg dann aber erreicht – geschafft!

In rund zwei Stunden haben wir von unserer Reise mit Bilder, kurzen Videos und vielen Geschichten berichtet und konnten hoffentlich unsere Zuhörer etwas “mit auf die Reise nehmen”. Erste Nachfragen nach einer Wiederholung des Vortrages hat es auch schon gegeben, vielleicht wiederholen wir das demnächst einfach nochmal…  🙂

Deutschlandreise 2015 - Flyer

 

 

 

 

 

Vortrag Segelgemeinschaft

Die Southern im Winterschlaf

Anfang April werden wir die Southern aus ihrem Winterschlaf erwecken. Michi, Rudi und ich haben zwei Wochen Urlaub, davon möchten wir die erste Woche fürs Auswintern der Southern und für sonstige notwendige Arbeiten nutzen. In der zweiten Woche haben wir geplant, uns etwas die nahe dänische Inselwelt anzusehen und den ersten Törn des Jahres zu machen. Wir freuen uns schon richtig darauf.

Wir hatten uns ja entschieden die Southern im Wasser an ihrem Liegeplatz überwintern zu lassen. Einen kleinen Einblick wie es ihr dabei ergangen ist, bekommt ihr auf den nachfolgenden Bildern (danke an die “Wikinger” für den regelmäßigen Kontrollbesuch beim Schiff).

 

Flensburger HafenWinter Flensburg 2015/2016 (1)

 

 

Winter Flensburg 2015/2016 (2)

Deutschlandreise 30. und letzter Tag!

Am Montagabend hatten wir uns im Hafen in Kiel-Holtenau noch den Aushang des Wetterberichtes des Deutschen Wetterdienstes angesehen und der versprach für die nächsten Tage nichts Gutes. Der Montag sollte zuerst mit Sonne und mäßigen Winden beginnen, gegen Abend sollten aber schon Gewitter und Sturm die Regie übernehmen – und das bis Freitag. Das war der Grund für uns, dass wir an diesem Tag bereits möglichst weit kommen wollten, im Idealfall gleich bis zu unserem neuen Hafen für die nächsten Jahre in Flensburg, auf jeden Fall aber schon bis in die geschütztere Flensburger Förde.

Wir haben uns zuerst noch um unser Rigg gekümmert und die Masten nochmal ausgerichtet und gespannt. Wir wollten auf der Ostsee das zumindest in guter Verfassung wissen. Abgelegt haben wir dann gegen 9 Uhr bei schönstem Wetter. Zwischendurch haben wir auch mal die Segel gesetzt, aber nach kurzer Zeit schon wieder eingeholt, weil wir gegenüber Motorfahrt nur halbe Geschwindigkeit hatten. Möglichst schnell am Ziel sein, war uns unter den heutigen Umständen besonders wichtig.

In der Einfahrt zur Flensburger Förde am Leuchtfeuer Kalkgrund hatten wir dann schon Regen, der aber bei Holnis auch schon wieder aufgehört hatte. Gegen Abend gab es sogar nochmal sonnige Abschnitte. Beim Einlaufen in den Hafen hatten wir dann kaum Wind, unser Liegeplatz war frei und sogar mit unserem Namen markiert. Das Anlegemanöver hat gut geklappt, rückwärts. Festmacherleinen belegt, Motor aus, Reise trotz der Hindernisse geschafft – klasse! Da fällt einem schon ein Stein vom Herzen, wäre ja auch blöd, wenn wir zuhause überall erzählen müssten, dass wir noch woanders überwintern müssen, zumal der Liegeplatz in Flensburg ja schon für uns reserviert war.

Ich habe den Blog heute mal mit der Überschrift “…und letzter Tag!” begonnen, weil wir mit Flensburg nun unser Ziel erreicht haben und die Reise damit zumindest streckenmäßig zu Ende ist. Wir werden hier die nächsten Tage noch Bastelarbeiten beenden und die Southern Chancer auf die Zeit ohne uns vorbereiten.

Deutschlandreise 29. Tag

Michi und Rudi hatten heute Morgen noch in Rendsburg Kleinigkeiten eingekauft und waren beim Bäcker. Vor dem Ablegen haben wir dann noch den Windgenerator am Besanmast befestigt. Die notwendigen Gewindebolzen hat uns mein Cousin Michael aus Flensburg gestern noch organisiert und gleich auf die gewünschte passende Länge gebracht. Einen kleinen Mecker mussten wir allerdings einstecken, weil wir einen solchen Wunsch erst am Sonntag Mittag an ihn herangetragen hatten und nicht schon am Samstagmorgen, als er Mikael vorbeigebracht hatte – da hätte nämlich noch jeder Baumarkt offen gehabt. Aber es hat auch so geklappt, vielen Dank.

Heute war dann Teil 2 des NOK an der Reihe, also Rendsburg bis Kiel. Beim Ablegemanöver gab’s heute schon kräftig Wind, aber alles o.k. gewesen. Die Strecke über hatten wir bei abwechselnd Sonne und mal Wolken meistens frischen achterlichen Wind, ansonsten keine besonderen Zwischenfälle.

An der Einfahrt zur Schleuse in Kiel hatten wir Glück, ein kleinerer Frachter lief gerade in eine der Großschleusen ein und kurz darauf hatten wir das für uns geltende weiße Blinklicht bekommen, also gleich rein. Hier mussten wir auch die 18 Euro Kanalgebühr begleichen, waren uns allerdings nicht sicher, ob das clever ist, dass nun einer von uns über das Ausfahrtstor zu dem Kassenhäuschen nebenan läuft. Was, wenn dann das Tor aufgeht und derjenige nicht mehr rechtzeitig rüberkommt? Ein anderer Sportbootskipper machte das aber genau so, also schloss sich Michi gleich an. So wars dann auch richtig. Ungewöhnlich war, dass wir nach 30 cm Schleusenhub bei halbgeöffnetem Tor schon die Durchsage über Lautsprecher bekamen: “Das Sportboot möchte doch bitte zügig ausfahren!”. Also gut, wieder eine neue Variante, Leinen los!

Direkt um die Ecke sind wir dann gleich im Sportboothafen Kiel-Holtenau eingelaufen. Wir haben die Ostsee erreicht! Das sah letzte Woche nach unserem Schaden auf der Elbe nicht wirklich so sicher aus. Ich hoffe, die restliche Strecke bis Flensburg kriegen wir auch noch so gut hin.

So, das war mal wieder ein Bericht vor dem Abendessen. Heute kriegen wir wohl noch Besuch von unserem Freund “Senfi”. Schönen Abend.