Törntag 60: Nächstes Ziel Madeira!

Nachdem wir unsere Rechnung im Hafenbüro bezahlt hatten, legten wir um 10 Uhr ab, mit Ziel Madeira. Bis Funchal, der Hauptstadt, sind es etwa 40 Seemeilen, mit vorhergesagtem kräftigen Wind mit 4-5 Beaufort, allerdings passend aus achterlichen Richtungen. Das sollte machbar sein.

Als ersten Stopp auf Madeira liefen wir Machico an, es liegt praktisch sowieso auf dem Weg nach Funchal. Wir suchen ja immer noch nach einem langfristigen Liegeplatz für unsere Southern Chancer. Auf Porto Santo wäre im besten Fall ein Landliegeplatz im Boat Yard möglich gewesen. Eine Liegeplatz im Wasser ist nur möglich, wenn dauerhaft mindestens eine Person an Bord ist. Das ist schwer machbar für uns. In Machico hatten wir uns für die Nacht schon einen Liegeplatz auserkoren, allerdings wurden wir während des Anlegemanövers darauf hingewiesen, dass der Hafen voll sei und wir keine Liegemöglichkeit hier hätten. Also ging es doch gleich weiter nach Funchal. Hier hatten wir uns tagsüber schon mal telefonisch angekündigt. Bei Ankunft war das mit dem Liegeplatz dann aber doch nicht so ganz einfach, wir durften über Nacht an einem Segler einer Naturschutzinitiative festmachen, mussten aber hoch und heilig versprechen, dass wir früh am Morgen umverlegen, da die Naturschützer um 9 Uhr ablegen wollen. Zum Abschluss des Tages und sozusagen als Begrüßung an unserem selbst gesteckten Ziel Madeira machten wir noch einen kleinen Spaziergang an der Hafenpromenade und einen Besuch beim Italiener.

Morgen wird Michis Freundin Dani zu uns stoßen, wir freuen uns schon. In den kommenden Tagen werden wir dann erst mal damit beschäftigt sein, für unsere Southern den gewünschten Langzeitliegeplatz zu finden. Notfalls müssen wir sie an Land stellen. Besonders geeignet ist hier ein Platz unter der Flughafenlandebahn, der als geschütztes Landlager für Yachten dient.

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